Teile deine Mahlzeit!

Die täglichen Nachrichten aus den Krisengebieten dieser Welt sind schon seit langem kaum noch zu ertragen. Besonders, wenn die größten Leidtragenden wie immer die Kleinsten sind.

Das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen hat reagiert und die App „Share the Meal“ auf den Weg gebracht, die bei  iTunes und Google Play kostenlos heruntergeladen werden kann. Bei iTunes ist sie momentan eine der gefragtesten Apps. Share the Meal verschreibt sich dem Kampf gegen den globalen Hunger bei Kindern in den ärmsten Regionen der Welt, die von Dürren heimgesucht oder durch Kriege stark betroffen sind.

share-the-meal-websiteMit nur einem Klick und lediglich 40 Cent für ein notdürftiges Kind kann eine Mahlzeit geteilt werden. Darüber hinaus darf auch gerne schon für eine Woche oder einen längeren Zeitraum gespendet werden. Laut dem WFP braucht es pro Kind und Mahlzeit nur 40 Cent. Das ist der globale Durchschnitt, da die Kosten für Ernährungshilfe in den Entwicklungsländern in der Regel deutlich geringer ausfallen.

Eine tolle Idee und wie schreibt ein User in seiner Bewertung: „Einfach mal etwas vom eigenen Essen abgeben – geht nicht physikalisch, aber schnell virtuell und effektiv mit dieser App.“

Zu guter Letzt möchte ich noch mal auf Foodsharing  hinweisen – eine Internetplattform, über die ich unlängst auf unserem Blog berichtet habe. Über „Foodsharing“ können Privatpersonen Lebensmittel, die sie nicht mögen oder nicht mehr benötigen an andere Menschen kostenlos abgeben.

27. Oktober 2016 at 10:30 1 Kommentar

Bring (mir) was mit!

Es ist erst Mai und es ist (o.k., es war) heiß – der Sommer wirft also schon seine Schatten voraus. Das lässt den Blick in die Ferne schweifen und von weiten Reisen träumen. Und ist man dann erst einmal im Urlaub, kann man durchaus an Daheimgebliebene denken. Aber nicht in Form einer Postkarte, sondern durch ein Mitbringsel. Und ich spreche hier nicht davon, der Familie, Freunden oder Kollegen etwas mitzubringen, sondern davon, Wildfremde zu beglücken! Das soll funktionieren: durch das Internetportal Bringwasmit.

Bringwasmit2

Das Prinzip dahinter ist ganz simpel: Produkte, die Ihr in Eurer Stadt oder online nicht oder nur schwer bekommt, können andere Reisende mitbringen und Euch zuschicken. Dafür wird eine entsprechende Anzeige auf der Online-Plattform „Bring was mit“ geschaltet. Aber auch die Globetrotter selbst können ihre Reisedaten online stellen und somit ihre „Lieferdienste“ anbieten. Niemand muss somit noch selber in den Flieger steigen oder seine Finger wund googeln.

Die Nutzung der Plattform ist kostenlos. Nur für die erfolgreiche Vermittlung zwischen Suchenden und Reisenden zahlt der Interessent als Provision 10 % des Kaufpreises an die Plattform. Außerdem erhält der Reisende eine Mitbring-Prämie.

Tja, das Internet ist immer wieder eine feine Sache und hier wird Onlineshoppen mal auf eine ganz andere Art und Weise zelebriert. Alles und jeder ist vernetzt und mobil sein erfährt eine völlig neue Dimension.
Probiert es doch mal aus und erzählt uns von Euren Erfahrungen. Wir sind wie immer sehr neugierig!🙂

Weitere Infos
deutsche startups: Bringwasmit. Mit vielen kleinen und großen Schritten zum kleinen Nischenerfolg
praxistipps.chip: Bringwasmit.de – ist das legal?

14. Mai 2016 at 10:16 1 Kommentar

Medienpflege in der JärveSauna

Das war wieder so ein besonderes JärvebücherHighlight im Arbeitsalltag, dieser kleine Ausflug in das größte Schwimmbad der Stadt, die „Welle“, den meine junge Kollegin und ich gestern unternommen haben.

Gleich am Eingang erwarteten uns die für das  Marketing zuständige Frau Küper und eine Azubine der Stadtwerke. Wir wurden gebeten, die blauen Überzieher über die Schuhe zu streifen und durch ellenlange Flure in den noch menschenleeren Saunabereich geführt.

Nach Smalltalk und einer Tasse Kaffee wurde uns Unkundigen noch eine flotte Führung durch die beindruckende Innen- und Außenlandschaft der JärveSauna zuteil, da wir den Auftrag, die von der Stadtbibliothek (unter dem Motto „liegenlesenlauschen“) zur Verfügung gestellten Medien mal wieder auszutauschen, erstmalig zu erfüllen hatten.😉 Was wir vorfanden waren Reste… und noch einige liegen gebliebene Taschenbücher. Die Regale für die „schwebenden“ Bücher befinden sich in einem Raum mit Tischen und gemütlichen Stühlen, indem auch gegessen werden kann und der eine große Fensterfront mit Blick auf die Außensaunen hat. Die Unterhaltungslektüre für die Ruhepausen der Saunagänger ist bunt gestrickt, jeder kann sich nehmen, worauf er/sie Lust hat. Doch ist ein Roman erst mal angefangen, will man ihn vielleicht auch weiterlesen… es waren nämlich so einige Titel „unterwegs“, stattdessen lagen einige andere dort.

Tatsache ist jedenfalls, dass wir ruhig noch mehr Nachschub schnell und leicht zu konsumierender Medien bringen müssen, um als Bibliothek einen repräsentablen Eindruck bei den Saunagästen zu hinterlassen. Auch das alte Plakat war einigermaßen verblichen! Grund genug also, noch einmal wieder zu kommen!😀

 

 

 

25. Februar 2016 at 14:44 Hinterlasse einen Kommentar

Warum Frauen Quizduell lieben!

Seit ich diese SpieleApp für mich entdeckt habe, ist kaum ein Tag vergangen, an

Logo der APP

Logo der APP

dem ich nicht wenigstens 2-3 Runden dieses kurzweiligen und flotten Wissensrätsels gespielt hätte. Meistens spiele ich gegen Freundinnen oder Kolleginnen, seltener kommt es vor, dass ich mit mir zugewiesenen unbekannten Gegnern quizze. Mir gefällt besonders die Tatsache, dass man reichlich Reaktionszeit hat, nämlich 48 Stunden, um eine Spielrunde zu beantworten. Klar, zur Beantwortung der jeweils 3 Fragen einer Spielrunde hat man nur 3x 20 Sekunden Zeit, da kann sich schon mal Adrenalin frei setzen,  aber ich kann das Smartphone auch getrost 1,5 Tage ignorieren, bevor ich zu Ende spiele. Da kommt es schon mal zu einer ungeduldigen Erinnerung einer meiner Gegnerinnen… (mehr …)

27. Januar 2016 at 13:21 3 Kommentare

Spiel ab – ein Rückblick

“Spiel ab!” lautete der Titel unserer groooßen Spieleveranstaltung, zu der wir im November eingeladen hatten. Vier Wochen ist das schon wieder her und noch immer spukt sie mir im Kopf herum, liegen Dinge im Büro, die abschließend noch zu erledigen sind: Spendenquittung, Kostenerstattungen, Rücksprachen, Fotos … und dieser noch ausstehende Blogbeitrag.Spiel ab Mosaik

(mehr …)

16. Dezember 2015 at 18:15 Hinterlasse einen Kommentar

Amsterdam per App

Keine Urlaubswoche an der niederländischen Nordseeküste ohne eine Stippvisite in Amsterdam. So auch dieses Mal bei meinem zweiten Zandvoort-Besuch. Im Vorfeld habe ich mir natürlich, wie sich das als Bibliotheksmitarbeiterin gehört, einen Stadtführer ausgeliehen. Der beiliegende Stadtplan wird sich bei der späteren Suche bestimmt als hilfreich erweisen. So der erste Gedanke. Der Hinweis im „CityTrip PLUS Amsterdam“ aus dem Reise-Know-How-Verlag auf eine zugehörige Web-App ließ mich aber umdenken. Warum immer einen Stadtplan auf Papier, wenn es Apps gibt, die einen ahnungs- und orientierungslosen Touristen durch eine unbekannte Stadt lotsen?

Die Web-App des Reiseführers war allerdings keine gute Idee, weil man für die Nutzung dieses Services immer eine Internetverbindung benötigt – das kann sehr schnell sehr teuer werden aufgrund der hohen Roaming-Gebühren im Ausland.

Amsterdam App StartbildschirmAlso schnell gegoogelt und eine empfehlenswerte App gefunden, die einen herrlichen Rundumschlag bietet: „Amsterdam Reiseführer-mTrip Guide„. Diese App bietet nicht nur Informationen in Text und Bild zu Sehenswürdigkeiten, Restaurants und Cafés, Märkten, Hotels und Shoppingtempel. Im Vergleich zu einem konventionellen Reiseführer besticht sie vor allem durch ihren eigentlichen Mehrwert: das Laden der gewünschten Ziele in eine Route! Diese Route kann dann beim Stadtbesuch gestartet werden, um sich per GPS durch den Citydschungel navigieren zu lassen. Sogar die jeweiligen Öffnungszeiten werden mit berücksichtigt, weil man sich zuvor auch auf ein bestimmtes Datum festgelegt hat. Die App kostet zwar  € 4,99, bei der Nutzung fallen allerdings keine Roaming-Gebühren an. Und günstiger als ein analoger Stadtführer ist die App allemal.

So weit so gut. In der Theorie. Und in der Praxis funktionierte die App auch tadellos. Sie ist daher sehr zu empfehlen, vor allem weger der vielen Informationen, die sie enthält. Dazu kommt noch ein besonderer Vorteil: Ziele, die nicht in der App enthalten sind, können per Hand eingepflegt werden! Die eigene Zettelwirtschaft entfällt und das neue Ziel kann in die Route aufgenommen werden.

Amsterdam App RouteAmsterdam App Karte mit Navigation

Es gibt nur einen für eine Stadt wie Amsterdam nicht zu vernachlässigenden Haken: Man ist nicht alleine🙂. Fußgänger, Autofahrer, Lieferanten, Straßenbahnen, aber vor allem unzählige Radfahrer machen einem appgesteuerten Touristen das Leben schwer. Und ich bin natürlich nicht die einzige, die sich auf diese Art und Weise durch die Stadt führen lässt, Kartenmaterial dagegen habe ich sehr selten gesehen.

Ein weiterer Nachteil: Man sieht und genießt die Stadt nicht wirklich, sondern schaut immer wieder auf die vorgeschlagene Wegbeschreibung, um dieser dann bedingungslos zu folgen. In einer Gracht sind wir aber zum Glück nicht gelandet…

Amsterdam Gracht2

Amsterdam im Frühling oder Herbst, schwer zu sagen in dieser Zeit…

Letztendlich sind wir nach zwei appgesteuerten Stunden für die restliche Zeit ohne App durch Amsterdam geschlendert. Das stresste weitaus weniger, führte uns unverhofft zu einem Flohmarkt, der unter anderem einen Marktstand mit leckeren selbstgemachten Smoothies sowie einen Imbisswagen mit ebenso leckeren Friet met pindasaus feilbot. Und zum Schluss hieß es sowieso nur noch, sich durch die komplett überfüllte Shoppingmeile zu quälen – der Weg zurück zum Bahnhof war ohne App zum Glück ein Kinderspiel.

 

7. November 2015 at 13:34 Hinterlasse einen Kommentar

Wer macht schon eine Fortbildung in Minecraft? Langweilig wird dieser Beruf nie!

minecraft

Ein „Indie OpenWorld Game“ im Pixellook. Alles in dieser Welt ist veränderbar!

Um neue Anregungen für unseren Gamingsektor zu sammeln, hatte ich schon vor Wochen zwei Plätze zur Fortbildung „Kreativer Umgang mit Minecraft“ in Krefeld gebucht und obwohl ich besonders früh aufstehen musste, war ich voller Neugier auf die Mediothek. Wir trafen pünktlich ein und wurden prompt von den „Karoboys“ mit Lichtschwertern in Empfang genommen.😉 Mit ca. 30 sehr unterschiedlich vorgebildeten Personen aus Bibliothek und Schule war die Teilnehmerrunde relativ groß, doch die Krefelder waren in jeder Hinsicht bestens vorbereitet. Die Referenten der Fachstelle für Jugendmedienkuktur NRW (http://jugendmedienkultur-nrw.de/)  brachten ausreichend präparierte Laptops aus Köln mit, so dass jeder Teilnehmer in den drei Spielphasen in den Genuss kam, ausreichend erste Erfahrungen in dem 2009 vom schwedischen Spieleentwickler Markus Persson(„Notch“) in Legoart veröffentlichten Konstruktionsspiel zu sammeln.

Beispiel für ein Baumaterial-Grundelement ist der Grasbaustein

Der Grasbaustein ist Beispiel für ein Baumaterial-Grundelement

Im geschützten ElternLAN-Modus wurden zunächst die Grundfunktionen Fortbewegung, Auf- und Abbau von Ressourcen geübt. In der zweiten Praxisphase galt es Aufgaben zu erfüllen: Sorge um Verpflegung und Unterkunft, Vorkehrungen für die Nacht zu treffen und nichts weniger als zu überleben, was mir als Neuling zugegebenermaßen schwer fiel.

Uns wurde beispielhaft ein Minecraft-Großbauprojekt in Zeitraffer vorgeführt, das Einblick in die Faszination dieses ultimativen, meist verkauften und bei jungen wie älteren Semestern äußerst beliebten, friedfertigen und in altmodischer Pixelgraphik daherkommenden Videospiels vermitteln konnte. Auf das monumentale Minecraft-Wiki (http://minecraft-de.gamepedia.com/Minecraft_Wiki) und die vielfältigen MODS (Spielerweiterungen) wurde verwiesen und die Einbindung in Veranstaltungsprogramme und Schulunterricht als Einzelspieler oder im Mehrspielermodus angerissen.

Erst in der dritten Spielphase, in der alle Teilnehmer gemeinsam agierten und das Gelände frei gestalteten konnten, kam ich besser klar. Und da hat es mich auch gepackt… Möglicherweise probiere ich das Spiel, das meine Söhne die letzten Jahre begleitet, doch mal (heimlich) aus.

Nahezu alle Bibliotheksvertreter waren sich einig, dass die technischen Voraus-setzungen die größte Hürde darstellen, um wirklich interessante Veranstaltungen mit Minecraft gestalten zu können: ausreichend vernetzte PCs/Laptops müssten vorhanden sein, identische Voraussetzungen, Einstellungen und technische Pflege, um im Mehrspielermodus ungestörten Spaß zu bieten. Weitere Voraussetzung ist, dass ICH mehr Kenntnisse haben sollte als die Spieler. ODER: Es setzt entsprechende finanzielle Mittel voraus, um Medienpädagogen mit ihrem Equipment „einzukaufen“. Ohne diese Mittel müssen wir über kleinere Umsetzung auf Grundlage vorhandener Spielkonsolen nachdenken. Doch unser neuer Azubi hat zum Glück  schon eine Idee…

13. September 2015 at 20:04 5 Kommentare

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